Im Test – der neue Porsche Boxster

Liebhaber können es kaum noch erwarten, denn Porsche bringt im Frühjahr 2016 zunächst den Roadster Boxster auf den Markt und sechs Monate später folgt dann der überarbeitete Cayman.

Mit dem Verkauf vom Boxster startete Porsche 1996. Im April 2016 erhält der Boxster 2 Zylinder weniger als der Vorgänger – jedoch ausgestattet mit einer Turboaufladung. Auch ein umfangreiches Facelift wurde vorgenommen. Der neue Porsche Boxster trägt dann die Baureihenbezeichnung 718. Sie können also gespannt sein.

Der Boxster ist bereits nahezu fertig. Es finden noch einzelne Wintertests statt im hohen Norden Kanadas, wo das Thermometer minus elf Grad zeigt. Hier wird bereits deutlich, dass nach dem Kaltstart sofort losgefahren werden kann. Die Experten wollen damit sichergehen, dass der Motor in diesem Zustand für Sie keine unangenehmen Geräusche macht oder sogar Schaden nimmt.

Ein Vorteil vom neuen Boxster zeigt sich im Verbrauch, denn der liegt einen Liter unter dem bisherigen. Der neue Vierzylinder mit Aufladung kommt in der neuen Mittelmotor-Baureihe zum Einsatz. Mit den zahlreichen Tests, die jetzt im Vorfeld noch laufen soll sichergestellt werden, dass dieser perfekt ist, wenn er in den Handel kommt.

Der neue Porsche Boxster rollte gemächlich durch den Innenstadtverkehr, ohne die Fahrstufe wechseln zu müssen. Der Motor macht einen perfekten Eindruck, so dass sie dem Sechszylinder nicht nachtrauern müssen. Sogar vom Beifahrersitz aus können Sie spüren, dass deutlich mehr Drehmoment zur Verfügung steht unterhalb. Oberhalb geht der Vierzylinder dann bis 7.500/min und der Zweiliter verfügt über ein maximales Drehmoment. Dieses liegt bei über 350 Nm. Beim 2,5 Liter sind es sogar über 400. Natürlich erfordert die Mehrleistung eine entsprechende Modifikation an den Bremsen. Dank der um 10% direkteren Lenkübersetzung kann nun der neue Porsche Boxster zackiger um die Ecke gehen, was natürlich auch zu spüren ist.

Wie bei dem 911 ist auch beim Porsche Boxster eine Art Overboost-Knopf neu. Mit ihm kann die Leistungsentfaltung nur für 20 Sekunden auf spontan geschaltet werden kann. So können Sie aus dem Normalmodus heraus für einen schnelleren Überholvorgang eine optimale Abstimmung nutzen, ohne dass sie aufwendig die Fahrstufe wechseln müssen. Das macht natürlich Laune und vor allem Sinn.

Was ist noch neu? Natürlich das Facelift, wie bereits erwähnt. Denn wegen des Wechsels auf den neuen Turbomotor musste der hintere Wagen neu konstruiert werden – und das komplett. Damit ausreichend Platz für den Lader mit variabler Turbinengeometrie geschaffen werden konnte, stellten die Entwickler vom Boxster von einer Dreipunktlagerung auf eine Vierpunktlagerung um. Weiterhin war kein Platz für eine direkte Ladeluftkühlung. Aufgrund dessen wird nun per Wasserkreislauf indirekt gekühlt. Das hat zur Folge, dass nun in den Motorraum nicht mal mehr eine Apfelsine Platz findet.

Porsche hat auch äußerlich Veränderungen durchgeführt – sogar mehr, als das sonst bei einem Facelift üblich ist. Heck- Bug- und Seitenteil sind nun neu und dem Cayman gleich. Mit 1.315 bis 1.400 Kilogramm bleibt das Gewicht identisch und somit auf dem Vorgängerniveau.

Der neue Porsche Boxster garantiert Ihnen Fahrspaß der Extraklasse.


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